EXPO 2000 -
RUNDGANG TEIL 2
Pavillons, Themenpark, Zeremonien
Natürlich
stürmten wir als erstes auf den niederländischen Pavillon zu, um nicht
lange warten zu müssen. Der Pavillon sieht echt toll aus. Nach ca. 20
Minuten Warteschlange konnten
wir rein. Aber das hätten wir uns auch sparen können. So interessant,
wie der Pavillon von außen aussieht, fanden wir es drinnen noch lange
nicht. Wir sahen zwei langweilige Videofilme, gingen durch die Ebene, in
der mehrere Bäume als
Säulen dienen und wir spazierten durch einen Raum mit einer großen
Menge an Blumentöpfen. Fazit: Von
außen super, von innen naja!
Je
näher ich am deutschen Pavillon stand, desto einen
gigantischeren Eindruck machte er auf mich. Aber auch von oben
sieht er recht gewaltig aus. Wir mussten am Eingang überhaupt nicht
warten. Im ersten Abschnitt des Pavillons stehen unserer Meinung
ziemlich langweilige Gipsbüsten.
Anschließend gelangt man in eine riesige Halle mit großen Leinwänden,
auf denen ein Film gezeigt wird. Dieser fängt echt vielversprechend an
und ist auch nett anzusehen, aber ich habe nicht wirklich verstanden,
was der Film mit Deutschland zu tun hat. Den dritten Abschnitt, den Medienpark,
fanden wir aber richtig angenehm. Man kann sich hinsetzen, auf
verschiedenen, teilweise herumschwirrenden Monitoren deutschlandtypische
Bilder ansehen oder aus jedem Bundesland ein Ausstellungsstück ansehen.
Vom VW-Käfer, über die Berliner Mauer bis hin zur Zugspitze.
Fazit: Sehenswert.
Netzogramm
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Vor
dem Planet M von Bertelsmann warteten wir ca. eine Stunde. Es
kann an unseren hohen Erwartungen gelegen haben, aber wir fanden alles
in allem nicht unbedingt aufregend. Man geht in einen großen Aufzug.
Recht spektakuläre Lichteffekte beginnen, dann schaut man sich
zwei Videofilme an, die zwar ganz nett sind, für die ich aber nicht
unbedingt eine Stunde hätte warten müssen. Anschließend gelangt man
in zwei Ausstellungsräume. Auch diese haben uns nicht wirklich
überzeugt. Die Bücherwand, bestehend aus Hunderten von Büchern (siehe
links), war aber recht originell. Fazit: Im nachhinein hätten wir
dafür nicht solange gewartet.
Der
Schweizer Pavillon sieht beeindruckend aus. Ein Labyrinth aus
Holzplatten. Im Pavillon gehen Musiker spazieren. Die Schweiz als
Klangkörper. Der Aufenthalt ist angenehm, wir mussten nicht warten.
Aber wirklich etwas Neues haben wir über die Schweiz nicht erfahren. Es
ist eben Kunst. Fazit: Sieht klasse aus. Man kann, muss aber nicht rein.
Der
Pavillon von Jemen ist klasse. Hier wird wirklich deren Leben gezeigt.
Es duftet nach Tee und Gewürzen und ließ uns an unseren Ägyptenurlaub
erinnern. Das Gebäude sieht auch toll aus. Hier wurde sich richtig Mühe
gegeben. Vom Pavillon hat man eine tolle Sicht auf den Pavillon der Vereinigten
Arabischen Emirate, der ebenfalls besucht werden sollte. Fazit: In
beiden Pavillons erhält man einen Einblick in die arabische Welt.
Sehenswert!
Auch
die Asiaten präsentieren landestypische tempelartige Gebäude. Hier auf
dem Bild der handgeschnitzte Pavillon von Bhutan. Aber auch hier
haben wir persönlich nichts wirklich Aufregendes entdecken können... .
Die
Gondelfahrt wollten wir nicht verpassen. Die Gondelstrecke ist
in zwei Teilstrecken unterteilt. Für jede Einzelne zahlt man je fünf
Mark. Für eine etwa fünfminütige Fahrt fanden wir das ganz schön happig!
Zumal man vergleichbare Aussichten auch von einigen Pavillons aus hat. Rechts vorne im Bild sieht man den hölzernen
ungarischen Pavillon.
In
der Afrikahalle kamen uns sofort pulsierende Trommelklänge entgegen.
Faszinierend. Die Trommler aus Burundi hielten mit ihrem
kriegerischem Trommeln und Gesang das Publikum in Atem. Das Foto zeigt
eine Gruppe von Afrikanern, die ihre Trommeln auf den Köpfen tragen. Man
sollte auf jeden Fall versuchen so eine Trommelvorstellung mitzuerleben.
Natürlich habe ich auch den Stand von Ghana
besucht. Aber wie bei den anderen afrikanischen Ständen war es auch
dort ziemlich leer (am 3. Juni!). Dafür wurde in der Afrikahalle, neben dem Trommeln,
tolle Musik gespielt. Außerdem kann man auf einem afrikanischen Bazar
Holzfiguren und Trommeln kaufen.
Richtig
Spaß machte uns eine Riesenwand der Brasilianer mit Tausenden
von Holzstäben. Man kann sich ranstellen und versinkt in der
Holzstäbchenmasse. Naja, irgendwie kann man das alles nur schwer
beschreiben - ist aber ein irres Gefühl ;-) !
An
dem ersten Wochenende, an dem wir da waren, war das Thema
"Zeremonien und Feste". Deswegen marschierte eine Gruppe von
Brasilianern wie beim Karneval mit ihren Kostümen und Trommeln über das EXPO-Gelände. Da kam eine richtig tolle Stimmung herüber. Auch
andere Gruppen, zum Beispiel Trompeter
aus der Karibik, verbreiteten mit ihrer feierlichen Musik gute
Laune.
Nach
einem stressigen Tag sollte man auf jeden Fall in den Themenpark
"Gesundheit" gehen und sich ein paar Minuten in die
Entspannungsliegen begeben. Man wird sanft hin- und herbewegt und kann richtig
entspannen.
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