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Impfung:
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Generell
sehr wichtig - unabhängig von einer Reise!
Meist wurde man bereits als Kind geimpft. Eventuell auffrischen. |
| Schutz: |
mindestens
10 Jahre |
Infizierung:
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Besonders
leicht durch tiefe, verschmutzte Wunden. Aber auch durch kleine
Verletzungen, die unbemerkt bleiben |
Krankheits-
Verlauf: |
Durch das
Gift der Tetanusbazillen werden Nervenenden gelähmt. |
Symptome
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Anfangs
Muskelschmerzen, Kiefermuskelanspannung, Krämpfe, später
Kreislauf- oder Atemversagen. |
Gefährdung
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Unterschiedlich
schwer. Von mäßigem Fieber bis ur schwersten
lebensbedrohlichen Vergiftung des Körpers. |
Behandlung
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Durch
passive Impfung und Antibiotika können die Krankheitszeichen
gemildert werden. Gegen das Gift der Tetanusbakterien gibt es
allerdings kein Medikament. |
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Impfung:
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Generell
ratsam - unabhängig von einer Reise!
Meist wurde man bereits als Kind geimpft (Schluckimpfung). Eventuell ist eine
Auffrischung nötig (ca. alle zehn Jahre). Trotz des
irreführenden Namens - Kinderlähmung - sind auch
Erwachsene gefährdet! |
| Schutz: |
mindestens
10 Jahre |
Infizierung:
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Übertragung
durch verunreinigtes Wasser oder Essen (eine sog. Schmutz- und
Schmierinfektion) |
| Verlauf: |
Inkubationszeit
beträgt beträgt etwa ein bis zwei Wochen. |
Symptome:
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Anfangs
wie bei einer leichten Grippe mit Fieber, Halsschmerzen, dann
Durchfall, Erbrechen. Inzwischen verbreitet sich der Erreger
über das Blut weiter. |
| Gefährdung |
Die
Folgen: Lähmungen, Gefährdung des Atem- und Kreislaufzentrums,
Muskelschwäche, Reflexstörungen. Nervenlähmungen machen den
Erkrankten bewegungsunfähig. |
| Behandlung
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Gegen die
Polioviren gibt es kein Medikament.
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| Impfung: |
Generell
ratsam - unabhängig von einer Reise!
Meist wurde man bereits als Kind geimpft. Eventuell ist eine
Auffrischung nötig. |
| Schutz: |
etwa 7
Jahre, Auffrischung hält etwa 10 Jahre |
| Infizierung: |
Diphteriebakterien
werden durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen.
Inkubationszeit beträgt zwei bis sieben Tage. |
| Verlauf: |
Diphtheriebakterien
befallen die Schleimhäute im Mund, Rachen und Kehlkopf. |
| Symptome |
Unterschiedlich
schwer. Von mäßigem Fieber bis ur schwersten
lebensbedrohlichen Vergiftung des Körpers. |
| Gefährdung |
Unterschiedlich
schwer. Von mäßigem Fieber bis ur schwersten
lebensbedrohlichen Vergiftung des Körpers. |
| Behandlung |
Gegen
Diphtherie gibt es kein Medikament. |
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Impfung:
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Für
Reisen dringend notwendig!
ACHTUNG! Typhusimpfung muss VOR der Malariaprophylaxe
abgeschlossen sein!! |
Schutz:
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Erste
Schluckimpfung schützt ein halbes Jahr. Eine neue Typhusimpfung
bietet mit einer Injektion einen Impfschutz von mindestens einem
Jahr, wahrscheinlich drei Jahren. |
Infizierung:
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Bakterien
werden mit Nahrungsmitteln wie ungewaschenem Obst, Speiseeis,
Milch und Wasser aufgenommen. |
Krankheits-
Verlauf: |
Inkubationszeit
(Die Zeit von der Infizierung bis zum Ausbruch der Krankheit) im
Schnitt zehn Tage. |
Symptome
|
Schwäche,
Schmerzen, wochenlang hohes Fieber, Benommenheit, in schweren
Fällen Darmblutung und Darmdurchbruch. |
Gefährdung
|
Entzündungen
von Darm, Herzmuskel, Lunge, Gehirnhaut und Gallenblase sind
möglich. Etwa die Hälfte der Infizierten sterben an
Typhus. |
| Behandlung |
Antibiotika
sind wirksam. |
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Hepatitis A
Zur
Übersicht
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Verbreitung:
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Hepatitis
ist weltweit verbreitet. Auch in Deutschland! Aber: Die meisten
Infektionen werden in Mittelmeerländern, subtropischen und
tropischen Ländern erworben. |
Impfung:
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Es
gibt eine Impfung. Für Rucksackreisen in Ländern mit
schlechten Hygieneverhältnissen dringend ratsam! Einige
Jahre wurden in der BRD alle Kinder gegen Hepatitis geimpft.
Aufgrund der hohen Kosten wurde diese Maßnahme
eingestellt. |
| Schutz: |
Drei
Impfungen schützen für 10 Jahre. |
Kosten:
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Je
Impfung ca. 50,-. EUR Für zehnjährigen Impfschutz drei Impfungen
( ca. 150,- EUR)! Es lohnt sich, eine gekoppelte Impfung gegen
Hepatitis A UND B zu nehmen. Die drei Impfungen kosten
zusammen "nur" ca. 180 EUR also nur 30,- mehr. Achtung:
Für Jugendliche bis/unter 18 Jahre soll die Impfung meines
Wissens jetzt immer noch kostenlos sein. Dringend
informieren! Ansonsten werden die Impfungen nur für besonders
gefährdete Personen (z.B. Krankenschwestern) von den
Krankenkassen getragen. |
| Infizierung: |
Die
Hepatitis-A-Viren gelangen vor allem über verunreinigtes Wasser
und Essen in den Körper und lösen eine ansteckende
Lebernentzündung aus. |
| Verlauf: |
Inkubationszeit
von 15 bis 20 Tagen. |
| Symptome |
Leichtes
Fieber, Beschwerden m Oberbauch, dunkler Urin, Müdigkeit,
Gelbsucht. |
| Gefährdung |
Schäden
an Leber, Nieren und Gefäßen, Gelbsucht und Blutungen
führen bei etwa zehn Prozent der Erkrankten zum Tode.
Unbehandelt sterben bis zu 50% der Infizierten. |
| Behandlung |
Keine
spezifischen Behandlungsmöglichkeiten. |
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Impfung:
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Impfung
vor allem für Fernreisende, die nicht monogam leben ratsam
(also Geschlechtsverkehr mit Einheimischen ausüben!).
Aber auch Menschen, bei denen häufig Blutübertragungen zu
erwarten sind. |
| Schutz: |
Impfschutz
für mindestens 10 Jahre. |
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Kosten: |
(siehe
Kosten Hepatitis A) |
Infizierung:
|
Die
Übertragung geschieht vor allem durch Blut- und
Schleimhautkontakte (z.B. Bluttransfusionen oder sexuelle
Kontakte), aber auch durch verunreinigte Spritzen. |
| Verlauf: |
Inkubationszeit
von 50 bis 180 Tagen. |
Symptome:
|
Müdigkeit
, Leistungsschwäche, Leberschwellung, Gelen- und
Gliederschmerzen, Fieber, Übelkeit, Verdauungsstörungen und
Gelbsucht. |
Gefährdung:
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Etwa
2% der Infizierten sterben, 10% entwickeln eine chronische
Leberentzündung. Das kann zu einer Leberzirrhose oder zu
Leberkrebs führen. |
| Behandlung |
Keine
spezifischen Behandlungsmöglichkeiten. |
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Impfung:
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Impfung
in manchen (afrikanischen, lateinamerikanischen)
Ländern vorgeschrieben! Besonders wenn man aus
einem infizierten Gebiet einreist (beispielsweise aus Ghana nach
Südafrika). Das ist die einzige von allen hier aufgeführten
Impfungen, die durch ein spezielles Tropeninstitut
durchgeführt werden muss, weil der Impfstoff unter besonderen
Bedingungen gelagert werden muss. Achtung: Impfschutz tritt
erst zehn Tage nach der Impfung ein! |
| Schutz: |
Impfschutz
für mindestens 10 Jahre. |
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Kosten: |
ca. 60,- EUR |
Infizierung:
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Wird
durch die infizierte Gelbfiebermücke auf den Menschen
übertragen. |
| Verlauf: |
Inkubationszeit
von drei bis sechs Tagen. |
| Symptome |
Zunächst
starkes Fieber, Schmerzen und Erbrechen. |
Gefährdung:
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Schäden
an Leber, Nieren und Gefäßen, Gelbsucht und Blutungen
führen bei etwa zehn Prozent der Erkrankten zum Tode.
Unbehandelt sterben bis zu 50% der Infizierten. |
Behandlung:
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Keine
Behandlungsmöglichkeiten, es können nur die Symptome gelindert
werden. |
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Verbreitung:
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Malaria
wird häufig unterschätzt, aber wieder auf dem Vormarsch.
Die Malaria ist die Tropenkrankheit mit der größten
Verbreitung. Infektionsmöglichkeiten bestehen nicht nur in
tropischen und subtropischen Ländern, sondern auch in
Mittelmeerländern. Oftmals ist ist die Malaria sogar innerhalb
eines Landes unterschiedlich und nicht immer vollständig
verbreitet. In Thailand herrscht beispielsweise im Norden und
vor allem im Osten aber weniger im Süden Malaria-Risiko.
Deswegen muss man sich rechtzeitig erkundigen, ob das
Reiseziel zu den Risikoregionen gehört, aber dabei schon
wissen, in welchen Regionen des Landes man reisen wird. |
| Impfung: |
Es
gibt keine Impfung. (Siehe Vorbeugung) |
| Infizierung: |
Die
Erreger dieser lebensbedrohlichen Krankheit werden durch den
Stich der weiblichen Anophelesmücke übertragen. |
Krankheits-
Verlauf: |
Meist
bricht die Malaria ca. 8 Tage nach Infizierung ohne vorherige
Anzeichen aus. Aber auch Wochen, sogar viele Monate nach
Infizierung kann die Krankheit ausbrechen. |
Symptome:
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In
Schüben auftretendes hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und
Gliederschmerzen, Durchfall, Übelkeit. Oftmals wird die Malaria
für eine einfache Grippe gehalten und deswegen zu spät
erkannt. Dadurch wird wertvolle Zeit verloren. Denn schon Tage
nach Ausbruch der Krankheit kann sie zum Tode führen! |
| Gefährdung |
Akute
Lebensgefahr! |
Behandlung
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Bei
Fieber und unklaren Beschwerden auch nach der Rückkehr aus
Malariagebieten vorsichtig sein! Eventuell sofort in ärztliche
Behandlung. Weisen Sie auf Ihren Urlaub hin- auch noch Jahre
nach Reiserückkehr! Gesundheit und Leben hängen sehr von der
Schnelligkeit der Diagnose und Therapie ab. |
Vorbeugung:
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Man kann
lediglich eine Malariaprophylaxe, also vorbeugend Tabletten einnehmen, die
einen 60-80prozentigen Schutz gewährleisten. Diese Tabletten muss man
sich von einem Arzt verschreiben lassen. Manche Ärzte verschreiben das Medikament
Lariam ungern, weil es bei manchen Personen starke Nebenwirkungen
(Alpträume, Depression) hervorrufen kann. Diese vergeben dann lieber
die Tablettenkombination Resochin+Paludrin. Mit der Prophylaxe
beginnt man eine Woche vor Abreise und endet vier Wochen nach Ankunft.
Die beste Vorbeugemaßnahme gegen Malaria ist es aber, sich
so selten
wie möglich von Mücken stechen zu lassen. Übrigens: Malariamücken
sind erst ab Einbruch der Dämmerung aktiv. Aber Vorsicht: In
tropischen Ländern ist es innerhalb von wenigen Minuten
stockduster.
Ab einbrechender
Dunkelheit: Helle Kleidung tragen (Mücken setzen sich lieber auf dunkle
Sachen) mit langen Ärmeln, langen Hosen und Strümpfen. Mückencreme, unter Moskitonetz
schlafen, Fenster geschlossen oder Fliegengitter! |
Achtung
bei Anti- babypille!
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Die Wirkungen der
Tabletten der Malariaprophylaxe und der Antibabypille können
sich eventuell gegenseitig beeinträchtigen. Das hängt von der
Art der Malariaprophylaxe und der Antibabypille ab. Bei den
Tabletten Resochin + Paludrin und der Antibabypillenmarke "femigoa"
genügte es, zwischen den Tabletteneinnahmen einen zeitlichen
Abstand von mindestens fünf Stunden einzuhalten. Im
Zweifelsfalle müsst Ihre Euch nochmal informieren! |
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