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| Kopien
machen |
Eines vorweg: Macht Kopien von wichtigen Papieren: Also (eventuell) vom Impfausweis, Reisepass, Visum, Internationalem Führerschein und Flugticket! Falls die Dinge verloren gehen oder geklaut werden, habt Ihr es einfacher. Natürlich solltet Ihr die Kopien an einer anderen Stelle als die Originale aufbewahren. Wenn Ihr zu mehreren reist, solltet Ihr die Kopien austauschen. |
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| Tropenarzt
ja oder nein? |
Wer
noch nie vorher in Länder mit Malariagefahr gefahren ist oder auf Nummer
sicher gehen will, sollte für eine umfassende Beratung zu einem
Tropenarzt oder einem tropenmedizinisch erfahrenden Hausarzt gehen. Die
für Südafrika zu empfehlenden Impfungen kann allerdings auch jeder
normale Hausarzt erledigen. Ihr wisst nicht, wo ein Tropenarzt in Eurer Nähe ist? Bei der Ärzteliste des Centrums für Reisemedizin stehen mehrere Fachärzte. Diese Liste ist allerdings nicht vollständig. Am besten ruft Ihr außerdem in irgendeinem Tropeninstitut oder Gesundheitsamt an und fragt einfach ganz doof nach... ;-) Beim Tropenarzt lasst Ihr Euch so schnell wie möglich einen Termin geben und einen Impfplan aufstellen. |
| Impfplan |
Unterschätzt
das Risiko einer möglichen Erkrankung und deren Folgen nicht! Einige
Impfungen müssen mindestens vier Wochen vor Abreise gespritzt werden.
Auch zwischen einzelnen Impfungen muss manchmal ein Abstand gewahrt
werden. Wenn möglich, bereits zwei Monate vor Abreise anfangen zu
informieren. Einige wichtige Infos erhaltet Ihr in meinem Reisemedizin-Lexikon.
Auf welche "Termine" ihr beim Impfen achten müsst, erfahrt ihr
in meiner Checkliste.
Diese Impfungen solltet Ihr für Südafrika haben (mehr Infos durch Klicken auf die
Links):Falls Ihr aus Länder kommt, in denen Gelbfieber verbreitet ist, benötigt Ihr für die Einreise nach SA eine Gelbfieberimpfung! Hepatitis A, Typhus, Diphtherie, Polio, Tetanus. (alle dringend empfohlen!) eventuell Hepatitis B Ob Ihr eine Malariaprophylaxe nehmen solltet, hängt von Eurem genauen Reiseziel, Eurer Aufenthaltsdauer in SA und Eurer Risikobereitschaft ab. In dem Nordwesten von SA (Krüger Park, Kwa Zulu Natal, Nahe der Grenze zu Mozambique) herrscht mittleres bis hohes Malariarisiko. Im südafrikanischen Sommer (wenn bei uns Winter ist!) ist das Malariarisiko dort noch höher als im Winter (wenn also bei uns Sommer ist!). Wer zum Beispiel im Winter nur zwei Tage im Krügerpark verbringt muss überlegen, ob er dafür sechs Wochen lang Malariaprophylaxe nehmen will. Andererseits kann man auch Pech haben und mit dieser teilweise lebensgefährlichen Krankheit infiziert werden. Beachtet auf jeden Fall meine allgemeinen Sicherheitshinweise zu Malaria. Wir waren übrigens im August 2000 im Park und ich wurde nur zwei Mal gestochen... . |
| Kostenfaktor |
Exotische
Krankheiten stellen nicht nur einen besonderen Risikofaktor, sondern auch
einen erheblichen Kostenfaktor dar. Gelbfieber: 120,- DM; Malariaprophylaxe bei sechs Wochen ca. 100,-; Hepatitis A + B: 360,- DM (bei zehnjährigem Impfschutz, 3 Impfungen) |
| Vorbeugung |
Viele
tropische Krankheiten werden über Insektenstiche übertragen. Malaria
beispielsweise wird über die Anophelesmücke übertragen, die ab Dämmerung
aktiv wird. Deswegen gilt hier die Regel: So selten wie möglich stechen
lassen! Das heißt: Ab Dämmerung lange Anziehsachen, Moskitospray, Moskitonetz über Schlafplatz. Übrigens: Im Krügerpark haben wir in einem Hut und in einem Safari Tent übernachtet - beide Unterkünfte waren absolut malariasicher, so dass wir unser Moskitonetz gar nicht brauchten. |
| Goldene
Faustregel : |
Durchfall,
Magenverstimmungen, Hepatitis A, etc. holt Ihr Euch unter anderem über
Essen, dass in
unhygienischen Verhältnissen zubereitet wurde. Deswegen gilt die goldene
Faustregel: COOK IT; PEAL IT OR FORGET IT! (Koch es, schäl es oder vergiss es!) Denn Bakterien sterben ab, wenn man das Essen kocht. Und auch bei geschältem Obst ist man auf der sicheren Seite. Das Wasser ist in fremden Ländern nicht unbedingt sauber -auch wenn es so aussieht und auch wenn es die Einheimischen vertragen. Deren Mägen sind an die Verhältnisse angepasst - unsere nicht! Also: Gewaschenen Salat, Wassereis, Eiswürfel in Getränken, rohes Gemüse, etc. möglichst vermeiden. Dazu muss ich noch sagen: Wenn man so etwas isst, kann, aber muss nichts passieren. In manchen Situationen, wenn man z.B. von Einheimischen eingeladen ist, wirkt es unhöflich, wenn man das Essen ablehnt - da habe ich persönlich dann auch schon mal beispielsweise Salat gegessen. Dabei ist glücklicherweise nie etwas passiert. Aber wenn möglich: Nur geschältes oder gekochtes essen... . |
| Bei
Durchfall... Achtung! |
Bei Durchfall kann die Wirksamkeit von Medikamenten nachlassen, weil die Wirkstoffe nicht vom Körper aufgenommen werden. Zum Beispiel bei der Malariaprophylaxe oder der Antibabypille. |
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| Malaria- prophylaxe und die Pille! | Die Wirkungen der Tabletten der Malariaprophylaxe und der Antibabypille können sich eventuell gegenseitig beeinträchtigen. Das hängt von der Art der Malariaprophylaxe und der Antibabypille ab. Bei den Tabletten Resochin + Paludrin und der Antibabypillenmarke "femigoa" genügte es, zwischen den Tabletteneinnahmen einen zeitlichen Abstand von mindestens fünf Stunden einzuhalten. Im Zweifelsfall solltet Ihr Euch noch einmal informieren! |
| Nicht barfuß gehen | Auf gar keinen Fall in stehendes Süß-Gewässer gehen oder gar darin schwimmen: Billharziose-Gefahr!! |
| Reisemedizin
mitnehmen |
Ihr
solltet unter anderem mitnehmen: - eventuell (ca. 10) Einwegspritzen (falls Ihr krank werdet und Injektionen benötigt; die Verhältnisse in vielen südafrikanischen Krankenhäusern sind
wahrscheinlich nicht mit denen in Europa zu
vergleichen. >AIDS-Gefahr!- Durchfallmittel und Verstopfungsmittel - Sonnencreme! - Mückenspray oder Dschungelöl - Cremes, Gels für Insektenstiche und Sonnenbrand - Fieberthermometer (in Malariagebieten ganz wichtig!!) - Heftpflaster und Jod (oder anderes Hautdesinfektionsmittel) - eventuell genügend Antibabypillen, Kondome, Tampons, Binden. |
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